Beschreibung der Baumaßnahme

Das Autobahnkreuz Mainz-Süd (AK MZ-Süd) wurde Mitte der 1960iger-Jahre gebaut. Im AK MZ-Süd wird die A 60 höhenfrei über die kreuzende A 63 geführt und beide Autobahnen miteinander über Rampen verbunden.

Der Zustand von Brücken ist nach der DIN 1076 regelmäßig zu prüfen. Bei den Brückenbauwerken im Bereich des AK MZ-Süd wurde im Jahr 2015 erneut ein "nicht ausreichender Zustand" festgestellt. Bereits bei vorangegangenen Untersuchungen zu Möglichkeiten einer Sanierung zeigte sich, dass mit Blick auf den großen Umfang an Investitionen und der damit trotzdem nur geringen Verlängerung der Restnutzungsdauer eine Sanierung der Bauwerke nicht wirtschaftlich ist. Infolgedessen werden Ersatzneubauten erforderlich.

Die Herausforderung bei der baulichen Umsetzung des Ersatzneubaus ist die weitestgehende Aufrechterhaltung des Verkehrs; beide Autobahnen sind hoch frequentiert (A 60 rd. 100.000 Fahrzeuge pro Tag und A 63 rd. 80.000 Fahrzeuge pro Tag).

Die Planung für den Ersatzneubau sieht eine Verlängerung der Bauwerke um rund 28 m vor. Damit verbunden ist eine Verlegung / Anpassung der Zu- und Abfahrtsrampen.

Warum die Verlängerung?

  • Durch die Verlängerung weisen die neuen Bauwerke gegenüber dem Bestand statisch günstigere und damit nachhaltigere Eigenschaften aus.
  • Im Weiteren wird im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 60 zwischen der Anschlussstelle Mainz-Finthen und dem Autobahnkreuz Mainz-Süd eine Optimierung der Rampen erfolgen. Hierfür ist ein Rückversetzen der heutigen Brückenwiderlage notwendig.

 

 

 

Baukosten

Die Baukosten belaufen sich auf rund 15 Mio. Euro.

Bauzeit

Baubeginn: Ende Juni 2017 mit Einrichtung der Baustellensicherung

Bauende: voraussichtlich Sommer 2020

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